2026Feng Shui Tipps

Die Bedeutung meines Namens

Was sagt dein Name über dich aus?

10 Tipps, wie du deinen Namen zu deinem Feng Shui Kraftpunkt machst. Die verborgene Bedeutung deines Vornamens für deine Lebensaufgabe. Was er über deine Bestimmung und dein Lebensthema verrät und was Spitznamen und Namensänderungen mit dir machen

Kein Wort hörst du in deinem Leben so oft wie deinen eigenen Namen. Vom ersten Tag an begleitet er dich. Er wird gerufen, geflüstert, gesungen und manchmal auch geschimpft. Und jedes Mal bringt er eine ganz bestimmte Frequenz in dein Bewusstsein.

Doch was sagt dein Name eigentlich über dich aus? Ist er nur ein Etikett, das dir deine Eltern umgehängt haben? Oder trägt er eine Botschaft über deine Lebensaufgabe, deine Bestimmung und dein Lebensthema in sich?

In diesem Beitrag gehen wir der Kraft der Namen auf den Grund. Du erfährst, wie in der taoistischen Tradition Namen gefunden werden, welche Botschaften im Klang und in den Buchstaben verborgen sind, was dir dein Namenspatron über deinen Weg verrät und wie du deinen Namen nach Feng Shui auf seine Harmonie prüfst.

Wir schauen aber auch auf die Schattenseite. Was passiert, wenn aus der Ursula die Ursi wird? Oder wenn sich Maria Meier plötzlich «Shiva» nennt? Und am Schluss bekommst du ganz konkrete Tipps, wie du deinen Namen zu deinem persönlichen Kraftpunkt machst.

Die Bedeutung meines Vornamens

In der westlichen Welt gehen die meisten Menschen davon aus, dass Eltern die Namen ihrer Kinder aussuchen. In der östlichen Kultur ist das anders. Die Seelen übermitteln den Eltern die Frequenz ihres Namens, der ihre Bestimmung am besten ausdrückt.

Wer wählt deinen Namen – deine Eltern oder du?

Auf den ersten Blick ist die Sache klar: Deine Eltern haben deinen Namen ausgesucht. Vielleicht nach langem Abwägen, vielleicht nach einem Vorbild in der Familie, vielleicht aus einem spontanen Bauchgefühl heraus.

Aus spiritueller Sicht lohnt sich ein zweiter Blick. Ich bin überzeugt: Deine Seele bringt eine Absicht mit in dieses Leben. Und deine Eltern empfangen, oft ganz intuitiv, den Namen, in dessen Frequenz du dein Ich-Bewusstsein am besten entwickeln kannst. Viele Eltern erzählen, dass ein Name plötzlich «einfach da war» oder dass sie beim ersten Blick auf ihr Kind wussten: Das ist eine Lea, das ist ein Jonas.

Was sagt mein Name über mich aus?

Für viele werdenden Eltern, die sich auf die Geburt ihres Babys freuen, gehört der Prozess der Namensfindgung zu den schönsten Aufgaben während der Zeit der Schwagerschaft.

Namensgebung in der chinesisch-taoistischen Tradition

In China überlässt man diese Intuition nicht dem Zufall. Dort gilt seit Jahrhunderten: Ein Name ist ein Werkzeug, das die Anlagen eines Menschen stärken und ausgleichen kann. Traditionell läuft die Namensgebung so ab:

1. Das Geburtshoroskop erstellen.

Die Eltern gehen mit dem genauen Geburtsdatum und der Geburtsstunde ihres Kindes zu einem Astrologen oder Namensmeister. Er berechnet die «Vier Säulen des Schicksals», aus Jahr, Monat, Tag und Stunde der Geburt.

2. Die Elemente deuten.

In den astrologischen Datenzeigt sich, wie die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser verteilt sind. Daraus liest der Astrologe Stärken, Schwächen und das Lebensthema des Kindes. Vor allem aber erkennt er, welches Element das Kind auf seinem Weg am besten unterstützt. Das ist übrigens nicht immer einfach das fehlende Element, sondern jenes, das das ganze Horoskop ins Gleichgewicht bringt.

3. Den Namen finden.

Nun sucht er Schriftzeichen, die genau dieses unterstützende Element in sich tragen: über ihren Wortstamm, ihre Bedeutung oder ihre Strichzahl. Ein Kind, dem Wasser guttut, bekommt vielleicht ein Zeichen mit dem Wasser-Radikal. Gleichzeitig muss der Name eine schöne, glückverheissende Bedeutung haben und harmonisch klingen.

4. Den richtigen Tag wählen.

Auch der Zeitpunkt der Namensgebung wird bewusst bestimmt. Schon das «Buch der Riten» (Li Ji), ein über 2000 Jahre alter Klassiker, beschreibt, wie am Ende des dritten Lebensmonats ein Tag ausgewählt wird, an dem der Vater das Kind bei der rechten Hand nimmt und ihm seinen Namen gibt. Heute wird der Name oft beim Fest des «vollen Mondes» (Man Yue) einen Monat nach der Geburt verkündet. Das ist vergleichbar mit unserer Taufe.

Ein Detail finde ich besonders spannend: Traditionell erhält das Kind zuerst einen «Milchnamen», einen Kosenamen für die Kinderjahre und die Familie. Für das öffentliche Leben gibt es den offiziellen Namen. Die Chinesen unterscheiden also sehr bewusst zwischen dem Namen fürs Nest und dem Namen für die Welt. Darauf kommen wir später noch zurück. Und was heisst das für dich? Auch wenn deine Eltern wohl keinen chinesischen Astrologen aufgesucht haben: Dein Name ist zu dir gekommen. Die Frage ist nicht, ob er zufällig ist, sondern was er dir sagen will.

Die Botschaft im Klang: Welche Wörter in deinem Namen stecken

Viele Namen tragen ihre Botschaft offen in sich. Du musst sie nur laut und langsam lesen, Silbe für Silbe. Bei mir ist es kaum zu überhören: In WENDE-lin steckt die WENDE. Und tatsächlich begleite ich seit bald 30 Jahren Menschen an den Wendepunkten ihres Lebens. Wer Chinesisch spricht, hört im «lin» sogar noch den Wald, also das Element Holz, das für Wachstum und Aufbruch steht.

Oder nimm Son-JA. In diesem Namen klingen die SONNE und ein klares JA. Eine Sonja trägt also ein sonniges Ja zum Leben in sich. Und weil Sonja ursprünglich die russische Koseform von Sofia ist, schwingt auch noch die Weisheit mit. Es lohnt sich, zwei Ebenen anzuschauen: das Wort, das im Klang hörbar ist, und die ursprüngliche Bedeutung der Wortwurzel. Manchmal sind beide identisch, manchmal ergänzen sie sich auf überraschende Weise.

Was sagt mein Name über mich aus?

Spiel ruhig einmal mit deinem eigenen Namen. Welche Wörter hörst du heraus? Welche Silbe betonst du, welche verschluckst du? Oft ist die Botschaft so einfach, dass wir sie ein Leben lang überhören. Wichtig dabei: Die Klangbotschaft ist eine Einladung, kein Urteil. Sie zeigt dir eine Qualität, die in dir angelegt ist und die du entfalten darfst.

Dein Namenspatron: Ein Wegweiser für deine Lebensaufgabe

Heiliger Wendelin

Der heilige Wendelin, mein Namenspatron war ein irischer Druide, der in Trier gelebt und als «Hüter der Erde» gewirkt hat.

Ein Name trägt nicht nur einen Klang, sondern auch die Geschichte all jener, die ihn vor dir getragen haben. Besonders deutlich wird das bei den Namenspatronen, also den Heiligen, nach denen viele von uns benannt sind. Ihr Wesen und ihre Wirkung können wie ein Fingerzeig auf deine eigene Aufgabe sein.

Nehmen wir wieder meinen Namen. Der heilige Wendelin war der Legende nach ein irischer oder schottischer Königssohn. Er verzichtete auf Krone und Reichtum, brach als Pilger auf und lebte in der Gegend von Trier als Einsiedler und Hirte. Er kannte die Heilkräfte der Kräuter und Wurzeln und heilte damit kranke Tiere. Bis heute wird er als Schutzpatron der Bauern, Hirten, Felder und Tiere verehrt, in neuerer Zeit sogar als Patron für den Schutz der Umwelt.

Ein Hüter der Erde also. Für mich steht er zudem in der Tradition der irischen Naturweisen, der Druiden, die die feinen Kräfte der Erde wahrnehmen konnten, wie wir es heute vom Rutengehen kennen. Kein Wunder, dass mich Feng Shui, Raumenergien und die Kräfte der Erde ein Leben lang begleiten.

Hier ein paar weitere Beispiele, wie Namenspatrone auf eine Lebensaufgabe hinweisen können:

  • Klaus: Niklaus von Flüe, Schweizer Landespatron
    Frieden stiften, in die eigene Mitte finden, zwischen Parteien vermitteln
  • Franz: Franziska Franz von Assisi, Patron der Tiere und der Ökologie
    Einfachheit, Liebe zu allen Geschöpfen
  • Elisabeth: Elisabeth von Thüringen
    Nächstenliebe, für Kranke und Arme da sein
  • Hildegard: Hildegard von Bingen, Mystikerin und Heilkundige
    Heilwissen, Intuition, Visionen in die Welt tragen
  • Christoph, Christophorus, der «Christusträger»
    andere durch schwierige Übergänge tragen
  • Martin: Martin von Tours, der seinen Mantel teilte
    Mitgefühl, teilen, Mut zur Menschlichkeit
  • Georg: Georg, der Drachenkämpfer
    die eigenen Drachen besiegen, Mut
  • Klara: Klara von Assisi
    Klarheit, Licht, innere Ausrichtung
  • Katharina: Katharina von Alexandrien, Patronin der Gelehrten
    Wissen, Weisheit, Bildung
  • Verena: Verena von Zurzach,
    Pflege, Heilung, Fürsorge

Kennst du deinen Namenspatron? Lies einmal seine Lebensgeschichte und achte darauf, was dich darin berührt. Oft findest du Parallelen zu deinem eigenen Weg, die dich überraschen werden. Hat dein Name keinen Heiligen, lohnt sich ein Blick auf andere bekannte Trägerinnen und Träger aus Mythologie und Geschichte.

Feng Shui für deinen Namen: Yin und Yang und die fünf Elemente

Im Feng Shui geht es um Harmonie: im Raum, in der Zeit und eben auch im Klang. Ein Name ist nichts anderes als eine Abfolge von Lauten, und jeder Laut hat seine eigene Energie. In der chinesischen Lehre werden die Laute danach eingeteilt, wo sie im Mund entstehen: in der Kehle, am Gaumen, mit der Zunge, an den Zähnen oder mit den Lippen. Jede dieser fünf Lautgruppen entspricht einem Element. Im westlichen Feng Shui wird zudem jeder Buchstabe einer Polarität zugeordnet, also Yin oder Yang.

Die Elemente im nährenden Zyklus

Die fünf Elemente nähren sich gegenseitig in einem Kreislauf: Holz nährt das Feuer, Feuer erzeugt Erde, Erde bringt Metall hervor, Metall sammelt Wasser und Wasser lässt Holz wachsen.

Folgen die Elemente deines Namens diesem Kreislauf, fliesst die Energie wie ein Bach, der ins nächste Tal weiterläuft. Springen sie dagegen in den kontrollierenden Zyklus, also etwa von Wasser zu Feuer oder von Metall zu Holz, entsteht Reibung. Das ist nicht automatisch schlecht, denn Reibung erzeugt auch Kraft. Ein Name voller Gegensätze verlangt dir aber mehr Bewusstheit ab.

Ein harmonischer Name enthält ähnlich viele Yin- wie Yang-Buchstaben. Überwiegt eine Polarität stark, kann sich das im Leben als Einseitigkeit zeigen: zu viel Yang als Druck, Ungeduld und Rastlosigkeit, zu viel Yin als Zögern und fehlende Durchsetzungskraft. Vor- und Nachname zusammen ergeben dabei das Gesamtbild.

Und noch ein Gedanke aus der chinesischen Praxis: Ein Name ist dann am kraftvollsten, wenn seine Elemente auch zu deinem persönlichen Geburtshoroskop passen. Ein Name, der für sich allein harmonisch ist, kann für den einen Menschen wunderbar und für den anderen weniger stimmig sein.

Die Bedeutung meines Vornamens

Eine der ältesten Weisheitslehren ist die Kabbalistik. Auch in dieser Tradition kann man Hinweise auf die Bedeutung deines Namens finden.

Namenskabbalistik: Was die Buchstaben deines Namens verraten

Im Hebräischen ist ein Buchstabe nie nur ein Buchstabe. Jedes der 22 Zeichen des hebräischen Alphabets trägt ein Bild, eine tiefere Bedeutung und einen Zahlenwert. Das Aleph, der erste Buchstabe, ist zugleich die Zahl 1 und steht für den Ursprung. In der jüdischen Mystik, der Kabbala, wurden Wörter und Namen deshalb immer auch als Zahlen gelesen.

Aus dieser Tradition hat sich die Namenskabbalistik entwickelt. Sie überträgt das Prinzip auf unser Alphabet: Jeder Buchstabe ist einer Zahl zugeordnet und steht für eine bestimmte Qualität. Und je häufiger ein Buchstabe in deinem vollen Namen vorkommt, desto stärker prägt seine Qualität dein Leben.

Ich zeige dir das an meinem eigenen Namen: Wendelin Walter Niederberger.

• Das E steht in der Namenskabbalistik für Liebe und dafür, Heilsames zu bewirken. In meinem Namen kommt es ganze sieben Mal vor: zweimal in Wendelin, einmal in Walter und viermal in Niederberger. Dazu kommt, dass die Sieben selbst als heilige, spirituelle Zahl gilt.

• Das N steht für Pionierarbeit. Es kommt dreimal vor und eröffnet meinen Nachnamen. Wer Neuland betritt, braucht diese Kraft.

• Das W steht für Forschung und Psychologie. Es eröffnet gleich beide Vornamen, Wendelin und Walter. Das Ergründen des Menschen ist also schon im allerersten Laut angelegt.

Wenn ich auf mein Leben schaue, finde ich mich in diesen Qualitäten sehr genau wieder: im Erforschen alter Weisheitslehren, im Pionierweg mit dem Taoistischen Gesichter-Lesen im deutschsprachigen Raum und im Wunsch, mit meiner Arbeit Heilsames zu bewirken.

Zähl doch einmal die Buchstaben in deinem vollen Namen, inklusive aller Vornamen. Welcher Buchstabe kommt am häufigsten vor? Welcher steht am Anfang? Und welcher fehlt ganz? Gerade fehlende Buchstaben zeigen oft Qualitäten, die du dir im Leben bewusst erarbeiten darfst.

Ursi, Peschä, Küde: Was passiert, wenn du deinen Namen abkürzt?

Die Bedeutung meines Namens

Irgendwann sollte man erwachsen werden. Nur weil man in der Kindheit einen Kosenamen hatte, muss man diesen nicht das ganze Leben mit sich tragen.

In der Schweiz sind wir Meister darin, Namen zu kürzen oder, wie man bei uns sagt, zu «verhunzen». Aus Peter wird Peschä, aus Ursula wird Ursi, aus Susanne wird Susi und aus Kurt wird Küde. Das klingt vertraut und herzlich. Aber was macht es mit dir? Schau dir an, was dabei verloren geht:

Die Bedeutung von Peter ist «der Fels», von Ursula «die Bärin», von Susanne, «die Lilie», von Kurt «der kühne Ratgeber, von Gerhard «der Starke mit dem Speer». Der Fels wird zum Peschä, die Bärin zur Ursi. Die Endung «-i» ist im Schweizerdeutschen eine Verkleinerungsform, so wie ein Hündli oder ein Chätzli. Wer sich selber Ursi nennt, macht sich also sprachlich klein. Und die Menschen um dich herum begegnen dir dann genau so: freundlich, vielleicht sogar liebevoll, aber nicht auf Augenhöhe.

Das führt zu einer leisen Selbstabwertung. Sie ist kaum spürbar, wirkt aber jeden Tag, denn du hörst deinen Namen viele Male am Tag.
In der Politik und im Berufsleben zeigt sich das besonders deutlich. Einen «Gery» würde bei uns kaum jemand ins Kanzleramt wählen, einen Gerhard Schröder aber schon. Im deutschsprachigen Raum steht der volle Name für Ernsthaftigkeit, Kompetenz und Würde.

Erinnerst du dich an den chinesischen Milchnamen? Der Kosename gehört in die Familie und in die Kinderjahre. Wenn dich deine Mutter Ursi nennt, ist das ein Ausdruck von Zärtlichkeit. Wenn du dich aber im Geschäftsleben mit «Hoi, ich bi d Ursi» vorstellst, verschenkst du die Kraft deines Namens.
Mein Tipp: Stell dich immer mit deinem vollen Vor- und Nachnamen vor. Also nicht «Ich bin der Küde», sondern «Mein Name ist Kurt Meier». Und wenn dich jemand ungefragt abkürzt, darfst du freundlich sagen: «Ich heisse Ursula.» Du wirst staunen, wie sich dadurch die Begegnung verändert.

Spirituelle Namen: Wenn der neue Name das Ego füttert

In esoterischen Kreisen ist es weit verbreitet, sich einen spirituellen Namen zuzulegen. Aus Maria Meier wird Maria «Shiva» Meier. Manchmal geben Gurus ihren Schülerinnen und Schülern auch einen ganz neuen Namen, oft aus einem völlig anderen Kulturkreis.

Ich verstehe den Wunsch dahinter. Wer einen spirituellen Weg geht, möchte diese Wandlung auch nach aussen zeigen. Und es gibt sicher Menschen, für die ein neuer Name der ehrliche Ausdruck einer tiefen inneren Veränderung ist. Ein gutes Beispiel dafür ist der bekannte Lehrer Eckhart Tolle. Mit bürgerlichem Namen heisst er Ulrich Leonhard Tölle. Laut eigenen Angaben legte er sein «Ego» ab, indem er den Namen des Mythikers Meister Eckhart angenommen hat. Auch hier zeigt sich, dass auf eine günstige Wirkung des Namens gehofft wird.

In den meisten Fällen aber füttert der neue Name eher das Ego als den Erfolg im Leben. Man gibt sich spirituell, statt Spiritualität im Alltag zu leben. Der neue Name wird zum Kostüm, das einen von den anderen abhebt.

Aus Sicht von Feng Shui und Namenskunde gibt es dafür drei handfeste Gründe:

• Er harmoniert nicht mit deiner Grundfrequenz. Dein Geburtsname ist in Klang, Sprache und Herkunft mit dir verwoben. Ein Name aus einer fremden Kultur und Sprache bringt eine Schwingung, die mit deinem gegebenen Namen oft nicht in Einklang steht.

• Er trägt eine Kraft, die du vielleicht nicht tragen kannst. Shiva ist im Hinduismus eine der höchsten Gottheiten und steht für Zerstörung und Erneuerung. Das ist eine gewaltige Energie und eine grosse Verantwortung für eine Maria Meier im Berufsalltag.

• Er schafft Abhängigkeit. Ein Name, den dir ein Guru gibt, bindet deine Identität an ihn. Wendet sich der Weg einmal, bleibt der Name als Erinnerung an eine Zugehörigkeit, die nicht mehr stimmt.

Die gute Nachricht: Du brauchst keinen neuen Namen, um spirituell zu wachsen. Die tiefste spirituelle Arbeit besteht darin, den Namen, den du bekommen hast, ganz zu verkörpern. Er ist bereits auf deine Lebensaufgabe abgestimmt.

Namen kommen in Wellen: Jede Zeit hat ihre Frequenz

Dass Namen eine grosse Bedeutung haben, zeigt sich auch daran, dass sie in Wellen kommen und wieder gehen. Jede Generation hat ihre eigenen Namen, so wie sie ihre eigene Musik, Mode und Sprache hat. Ein schönes Beispiel liefert das Bundesamt für Statistik. Schaut man auf die Schweizer Bevölkerung nach Jahrgängen, so waren das die häufigsten Vornamen (SRF):

Bei den Neugeborenen 2025 folgten auf Sofia übrigens Emma und Mia, auf Noah folgten Liam und Gabriel. Auffällig: Alle zehn beliebtesten Mädchennamen enden auf -a, und bei den Buben dominiert seit Jahren der Anfangsbuchstabe L, etwa bei Liam, Luca, Leo, Louis und Leon

Der Kevin-Effekt

Wer heute Mitte dreissig ist und Kevin heisst, weiss meistens genau, woher sein Name kommt. 1990 kam in den USA «Kevin – Allein zu Haus» in die Kinos, 1991 lief der Film zusammen mit Kevin Costners «Der mit dem Wolf tanzt» auch im deutschsprachigen Raum. Im selben Jahr wurde Kevin in Deutschland zum beliebtesten Jungennamen überhaupt.

Übrigens trägt Kevin eine wunderschöne Bedeutung: Der Name stammt aus dem Altirischen und bedeutet «der Liebenswerte von Geburt an». Es lohnt sich also, hinter den Zeitgeist zu schauen.

Namen, die fast verschwunden sind

Viele Namen, die vor zwei, drei Generationen ganz selbstverständlich waren, hörst du heute auf dem Spielplatz kaum mehr:
• Frauennamen: Gertrud, Hedwig, Elsbeth, Margrit, Rösli, Vreni, Erika, Ruth, Ursula, Brigitte, Heidi
• Männernamen: Ernst, Walter, Fritz, Gottfried, Alois, Werner, Heinz, Kurt, Hansruedi, Urs, Beat

Doch manche Namen kehren zurück, oft nach drei bis vier Generationen, wenn sie nicht mehr nach den Grosseltern klingen, sondern nach den Urgrosseltern. Theodor ist so ein Beispiel. Lange galt er als verstaubt, heute gehört Theo in Deutschland zu den zehn beliebtesten Jungennamen. Ähnlich geht es Emil, Anton, Ida und Frieda.

Für mich zeigt das: Kinder kommen mit der Frequenz ihrer Zeit in dieses Leben. Und Eltern spüren diese Frequenz, wenn sie einen Namen wählen, auch wenn sie glauben, sie hätten sich bloss von einem Film oder einem Trend inspirieren lassen.

Elementnamen: Die Kinder der neuen Zeit bringen neue Namen

In den letzten Jahren fällt mir etwas auf, das ich als sehr stimmig empfinde: Immer mehr Namen orientieren sich an den Elementen und an der Natur. Die Kinder der neuen Zeit bringen ein anderes Bewusstsein mit, verbundener mit der Erde und mit den natürlichen Kräften. Und das zeigt sich auch in ihren Namen.
Da ist zum Beispiel Aidan, ein Name aus dem Irischen, der «kleines Feuer» bedeutet. Oder Marina, «die vom Meer». Oder Gaia, die griechische Göttin der Erde. Ordnet man solche Namen den fünf Elementen zu, ergibt sich ein schönes Bild:

Kindernamen Element Holz

Element Holz

Element Holz:
Silvan, Silvia, Flora, Laura, Olivia
der Wald, die Blüte, der Lorbeer, der Olivenbaum

 

 

 

Kindernamen Element Feuer

Element Feuer

Element Feuer:
Aidan, Elio, Lucia
kleines Feuer, die Sonne, das Licht

 

 

 

Kindernamen Element Erde

Element Erde

Element Erde:
Gaia, Georg, Adam
Göttin der Erde, der die Erde bearbeitet, der aus der Erde Genommene

 

 

 

 

Kindernamen Element Metall

Element Metall

Element Metall:
Aurelia, Gemma, Ruby
die Goldene, der Edelstein, der Rubin

 

 

 

 

Kindernamen Element Wasser

Element Wasser

Element Wasser:
Marina, Kai, Luna
die vom Meer, das Meer (hawaiisch), der Mond

Sogar der Schweizer Spitzenreiter Noah ist eng mit dem Wasser verbunden: Er ist der Erbauer der Arche, der die Menschheit durch die grosse Flut trägt. Und Sofia, die Weisheit, steht im Wasser-Element für genau diese Qualität: In der chinesischen Lehre ist das Wasser das Element der Weisheit.

Wenn du selbst einen Namen für ein Kind suchst, lohnt sich ein Blick auf das Geburtshoroskop. Fehlt einem Kind zum Beispiel das Wasser, kann ein Wassername wie Marina oder Kai ein schöner Ausgleich sein. So verbindest du die moderne Freude an Naturnamen mit der alten chinesischen Weisheit.

10 Tipps, wie du deinen Namen zu deinem Feng-Shui-Kraftpunkt machst

1. Erforsche die Bedeutung deines Namens. Schlag nach, woher er stammt und was er ursprünglich bedeutet. Und lies ihn langsam, Silbe für Silbe: Welche Wörter stecken im Klang?

2. Lerne deinen Namenspatron kennen. Lies seine Lebensgeschichte und feiere deinen Namenstag. Er ist ein jährlicher Anlass, dich an deine Aufgabe zu erinnern.

3. Stell dich immer mit vollem Namen vor. Vor- und Nachname, klar und deutlich. So begegnen dir die Menschen von Anfang an auf Augenhöhe.

4. Lass Kosenamen dort, wo sie hingehören. In der Familie und unter engen Freunden dürfen sie Zärtlichkeit ausdrücken. Im Beruf und in der Öffentlichkeit verwendest du deinen vollen Namen.

5. Sprich deinen Namen bewusst aus. Stell dich aufrecht hin und sag deinen vollen Namen dreimal laut, mit Freude und ohne Eile. Spür, wie er in deinem Körper schwingt.

6. Prüfe die Harmonie deines Namens. Zähl Yin und Yang und schau, welche Elemente vertreten sind. Fehlt ein Element, kannst du es im Feng Shui über Farben, Formen und Materialien in deinem Umfeld ergänzen.

7. Zeig deinen Namen am Eingang. Im Feng Shui ist die Eingangstür der Mund des Hauses, durch den das Qi hereinkommt. Ein klares, gut lesbares Namensschild lädt Energie und Menschen gleichermassen ein.

8. Unterschreibe mit Bewusstsein. Deine Unterschrift ist dein Name als Bild. Lass sie leicht ansteigen, halte deinen Namen erkennbar und streiche ihn nie durch.

9. Versöhne dich mit deinem Namen. Wenn du ihn ablehnst, frag dich, was genau du ablehnst. Oft ist es nicht der Name selbst, sondern eine Person oder Erinnerung, die damit verbunden ist. Schreib deinem Namen einen Brief und finde heraus, welches Geschenk er für dich bereithält.
10. Lebe eine Qualität deines Namens. Wähl eine Qualität aus seiner Bedeutung oder seinem Klang und setz sie diese Woche ganz bewusst um. Ein Wendelin bringt eine Wende in Gang, eine Sonja sagt ein sonniges Ja, ein Peter steht wie ein Fels.

Dein Name ist deine Einladung

Dein Name ist kein Zufall und kein blosses Etikett. Er ist eine Einladung, die dich dein ganzes Leben lang begleitet. In seinem Klang, seinen Buchstaben, seiner Bedeutung und in der Geschichte seiner Trägerinnen und Träger liegt ein Hinweis auf das, wofür du hier bist.
Du musst ihn nicht ersetzen, nicht abkürzen und nicht spirituell aufpolieren. Du darfst ihn einfach ganz annehmen und mit Leben füllen.

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Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 269

Von Wendelin Niederberger, Gründer und Leiter der Feng Shui Schule Schweiz FSS. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn du den ganzen Brief gerne lesen möchtest, findest du hier das PDF der aktuellen Ausgabe vom Oktober 2026: (Klicke auf das Bild der Mondphasen)

 

 

 

Neumondbrief Nr. 268, 9,2026

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